Obwohl dieses Blog gelinde gesagt noch eine Riesenbaustelle ist – sowohl optisch als auch technisch – kann ich ja wenigstens schon mal Content produzieren.

Am 20. und 21. 10 fand in der Hochschule Niederrhein in Krefeld die erste deutsche ubucon statt. Ich hatte nur am Sonntag das Vergnügen, aber es hat sich auch für diesen einen Tag gelohnt.

Ich habe mir zum Einstieg Stefan Pampels Vortrag über DTP angehört. In der letzten Woche hatte ich mich mehr oder weniger intensiv mit Inkskape befasst und da kam mir das doch ganz gelegen. Obwohl ich sonntags nicht unbedingt mir Begeisterung schon vor neun im Auto sitze.
Vieles von dem, das angesprochen wurde, war mir nicht mehr wirklich neu. Allerdings gab es doch noch einige Hinweise und Tools, die mir neu waren und die ich mir bei Gelegenheit näher ansehen werde. Und den Farbkreis in Scribus kannte ich auch noch nicht.

Nach einer Kaffee-Pause habe ich die Gelegenheit genutzt, das Projekt Seminarix näher zu beäugen. Ich hatte schon darüber gelesen und fand es einen spannenden Ansatz. Wie will man OpenSource an den Schüler bringen, wenn die Lehrer da mauern? In den meisten Fällen wohl nicht einmal absichtlich sondern aus schlichter Unkenntnis. Aber wem sage ich das…
Herr Zimmermann hat einen engagierten Vortrag gehalten, dem man anmerkte, dass ihm das Thema wirklich eine persönliche Angelegenheit ist. Ich habe zwei CDs mitgenommen und muss das System noch ausprobieren. Mal sehen ob sich das nicht irgendwie an der Schule meines Sohnes anbringen lässt.

Zum Abschluss dann hat Sebastian Kügler KDE 4 vorgestellt. Oh das wird sehr schick! Ich erspare mir hier die Details, aber mir scheinen da viele hervorragende Konzepte drinzustecken, gerade die Portabilität betreffend. Naja, und dass es eben einfach schick aussieht, habe ich ja schon erwähnt. (Die ersparten Details gib es hier.)

Fazit: Eine insgesamt durchaus lohnenswerte Veranstaltung. Ich als Neuling hatte endlich mal die Gelegenheit, Namen Gesichter zuzuordnen, und habe dabei natürlich auch neue Leute kennengelernt. Ein kleines Manko war allerdings die fehlenden Pausen, die praktisch gewesen wären, um in Ruhe mal ein paar Worte zu wechseln. Das lässt sich aber doch wohl sicher fürs nächste Mal einplanen.

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